Sowohl als auch

Am nächsten Tag zieht er sich zuhause wieder um und bringt dann Sandra den Wagen zurück. Als er den Laden betritt, hat sie gerade Besuch von Eve und hört sie ab. Es geht um „Tristan und  Isolde“. Die Mädels fragen ihn, wie es denn in der Besprechung war. Er druckst ein wenig herum, dann stellt er fest, dass es eigentlich ganz gut gelaufen sei. Eve bemerkt, dass er vor ihr nicht weiterreden möchte und verabschiedet sich. Sandra erwartet eine Erklärung und Andreas teilt ihr mit, dass er sich wohl jetzt intensiver um die Firma kümmern müsse, sein Vater sei eben nicht mehr der Jüngste und … Und jetzt habe er wohl noch weniger Zeit für die Wohnungssuche, ergänzt Sandra. Das sei ja nur vorübergehend. Dann fragt Sandra direkt, ob er sie überhaupt noch liebe. Wenn nicht, solle er es direkt sagen. Denn alleine hätte sie schon längst eine Wohnung gefunden. Natürlich liebe er sie, antwortet er. Dann solle er es ihr beweisen. Er umarmt und küsst sie. Sie genießt es, wird aber dann skeptisch, da er sich schnell verabschiedet, als ein Kunde den Laden betritt.
Im Seniorenheim ist Theatergruppe. Die Senioren sollen ihre Lieblingstexte vorsprechen. Vorher macht Sandra mit ihnen noch eine Ja-Nein-Übung, bei der sie gegensätzliche und intensive Gefühlssituationen darstellen. Bei der Vorstellung der Übung schießt Sandra über das Ziel hinaus und schreit so extrem, dass alle sich wundern. Neumann schreitet ein und Sandra wird ruhiger. Als aber eine Seniorin einen Text aus Ibsens „Nora“ vorträgt, reagiert sie wieder sehr unbeherrscht. Nach dem Kurs nimmt Neumann sie beiseite, geht mit ihr auf die Terrasse und bietet ihr, wohl wissend, dass sie nicht raucht, eine Zigarette an. Er fragt, was denn los sei. Sie nimmt die Zigarette, sagt, dass sie hier raus müsse, aber sie glaube nicht mehr, dass Andreas mit ihr zusammenziehen wolle. Er könne sich zwar nie entscheiden, aber jetzt glaube sie, dass er sich entschieden habe, aber sich nicht traue, ihr das mitzuteilen. Neumann will mehr wissen und sie erklärt es ihm.
Verena ruft Andreas an. Sie wolle ihn abholen, weil sie eine Überraschung für ihn habe. Andreas blickt sich in seiner Studentenbude um und bittet sie nach einer eingehenden und eindeutigen Prüfung seiner Immobilie um einen anderen Treffpunkt. Sie ist zwar verwundert, stimmt aber zu. Sie holt Andreas mit ihrem schnittigen Cabrio ab und fährt mit ihm zu einem Autohändler. Er solle sich einen Wagen aussuchen, der zu ihm passe. Als Andreas verwundert schaut, erklärt sie, dass die Firma für die Leasingraten aufkomme. Andreas schaut sich um, sie stehen vor einem 5er BMW. Verena schüttelt den Kopf, aber auch Andreas verdeutlicht, dass es nicht der richtige Wagen für ihn sei. Einen 320 halten beide auch nicht für angebracht. Verena lenkt ihn zu einem sportlichen Geschoss. Schließlich verlässt er den Hof des Autohauses in einem Minicooper.

Er fährt darin zum Büro der Baufirma, in dem die Mitarbeiter bereits sehnsüchtig auf ihn warten, weil dringend einige Entscheidungen anstehen. Erstmal wird er von den Mitarbeitern, von denen die meisten ihn seit seiner Kindheit kennen, überschwänglich begrüßt. Unter ihnen befinden sich auch einige der Bauarbeiter, die zurzeit mangels Aufträgen wenig zu tun haben. Sie sprechen Andreas ihr volles Vertrauen aus und ziehen sich dann zurück, um in einer Halle zu spielen und Bier zu trinken.
Die Sekretärin Martha führt Andreas zu einem mit Aktenordnern überhäuften Schreibtisch. Andreas lässt sich seufzend dahinter nieder. Immerhin erklärt Martha sich bereit, ihm zu helfen und informiert ihn über die Hintergründe der Akten. Stunden später stellt Andreas konsterniert fest, dass viele der bestellten Materialien einfach verschwunden seien. Ob es denn sein könne, dass jemand die Sachen entwendet habe. Martha zuckt die Schultern. Das müsste man doch herausfinden können. Ob sein Vater denn nichts gemerkt habe. Angeblich weiß Martha nichts und lässt einen ratlosen Andreas zurück.

Am Abend begleitet Andreas Verena auf eine Wohltätigkeitsveranstaltung, bei der es nach ihrer Aussage um irgendwelche Opfer geht. Danach kommt es in Verenas Villa zu einer Auseinandersetzung über die Veranstaltung. Verena sieht die Wohltätigkeitsaktion als notwendiges Übel. Andreas empfindet es als scheinheilige Farce. Diesmal ist sie es, die ihn mit sexuellen Avancen vom Thema abbringen kann. Nachdem sie miteinander geschlafen haben, ist Verena jedoch wenig romantisch und spricht ihn auf die Firma an.

Am nächsten Tag arbeitet Andreas wieder in der Firma. Es geht jetzt hauptsächlich darum, neue Aufträge zu akquirieren. Mangels Erfahrung ist er jedoch schnell überfordert. Sein Vater könnte ihm helfen. Der ist jedoch krank. Da fällt ihm Neumann ein. Er lässt alles stehen und liegen und fährt zum Seniorenheim. Dort trifft er auf Sandras Vater, der ihm mitteilt, dass Sandra in ihrem Laden sei. Andreas sagt, dass er nicht Sandra, sondern Neumann suche. Überrascht führt Wenzel Andreas zu Neumanns Zimmer.
Dann sitzt Neumann neben Andreas in dessen Auto. Sie führen eine sachliche Unterhaltung über die Probleme der Baubranche an sich. Aber offensichtlich genießt Neumann die Abwechslung über alles.
Im Büro reibt Neumann sich die Hände. „Lassen Sie doch einmal sehen!“ sagt er und beginnt mit dem Aktenstudium. Martha bringt ihm immer wieder Kaffee und Andreas kopiert Akten.

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