Between the lines

Richard will wissen, was in der Nacht im Dubliner Hotel passiert ist. Maura will die Frage nicht beantworten, sagt, dass Ryan die Seiten gewechselt habe, er habe schließlich Donalds Tod zu verantworten. Richard glaubt das nicht. Maura meint, er wäre nur deshalb noch am Leben, weil sie O’Casey gesagt habe, dass Richard sie gegen Ryan unterstützen würde. Das findet Richard abwegig. Maura erzählt, dass Donald ihr Onkel war und wann und unter welchen Umständen ihr Donald geholfen hat. Richard ist betroffen. Maura erklärt, Donald habe sie später bei Ryan untergebracht und nach der Schule habe sie in seiner Firma gearbeitet. Zunächst habe sie geglaubt, sich aus allem heraushalten zu können, aber nach den Hungerstreiks habe sie ihre Meinung geändert. Ob Richard denn nicht Donalds Nachfolge im wirklichen Sinne antreten wolle, denn der habe die IRA seit langem unterstützt. Richard schließt das kategorisch aus. Maura gibt ihm trotzdem Bedenkzeit.

Richard spricht mit Maeve über die Angelegenheit. Sie erklärt, dass sie mit ihren Aktionen alles für die friedliche Koexistenz tun würde, aber Ryan sei ein Verräter, der nur seine eigenen Interessen verfolge, das könne auch sie nicht gut heißen. Richard hadert mit sich und kommt zu einem Ergebnis, er trifft sich mit Maura.

Richard schlägt vor, Ryan mit einer Schmuggelaktion der Polizei auszuliefern, das würde der Sache genauso dienen. Maura zögert, aber erkennt schließlich an, dass die Idee etwas für sich hat. Aber sie zweifelt daran, dass ihre Vorgesetzten in der IRA die Sache unterstützen werden.

Einen Tag später gibt Maura ihre Zustimmung zu Richards Plan.

Ryans Landsitz bei Dublin

Maura und ihre Leute beobachten Ryans Haus. Ryans Wagen nähert sich. Ryan ist in Begleitung von Richard. Die Männer steigen aus und betreten das Haus. Richard spricht von einer Lieferung, die Donald nicht mehr habe abschicken können, ob Ryan nach wie vor daran Interesse habe. Maura entdeckt bei einem der Männer in ihrer Begleitung eine Fernzündung und stellt ihn zur Rede. Der Mann gibt sich verwundert, dass Maura davon nichts wisse. Maura läuft zum Haus, obwohl die Bombe in zehn Minuten hochgehen soll. Ryans Bewacher stellen sich ihr in den Weg, zum ersten Mal tötet Maura beim Kampf.

Maura hält Ryan und Richard mit einer Pistole in Schach. Sie fordert Ryan auf, sich auszuziehen. Ein vermeintlich ausgeschalteter Bewacher kommt in den Raum und schießt. Maura kann ihn erledigen, aber Richard ist getroffen.

Maura und Richard laufen weg, hinter ihnen explodiert das Anwesen.

Der verletzte Richard bricht zusammen. Maura sagt, er habe immer gefragt, was in der ersten Nacht im Hotel passiert sei und sie habe ihn immer im Ungewissen gelassen. Ob er sich denn einbilden würde, dass sie, ganz gleich für welche Sache, mit einem Mann schlafen würde, der sie nicht interessiere.

Später

Beide reden heftig gestikulierend aufeinander ein, als der Wagen einen mit Feldblumen übersäten Hügel herabrollt. Maura stoppt den Wagen und fragt, ob sie ihn zum Flughafen bringen solle, aus ihrer Sicht stelle er keine Gefahr für die Sache dar. Richard blickt sie an und schüttelt den Kopf.

In einem kleinen Hotel schlafen sie miteinander. Maura erklärt plötzlich, dass sie gelogen hätte, in Dublin sei nichts zwischen ihnen passiert, aber sie hätte das erste Mal das Verlangen gespürt mit einem Mann zu schlafen, weil sie es selbst auch wolle. Sie verwendet wieder eine irische Redewendung: „Tá mo chrói istigh ag pléacadh duit.“ Sie lässt sich lange bitten, bis sie es übersetzt. „Mein Herz explodiert in mir für dich.“

Dann muss Richard doch zurück nach Deutschland und fragt Maura, ob sie ihn begleiten wolle. Sie antwortet, dass die Sache noch nicht ausgestanden sei. Ihre Wege trennen sich.

Im Epilog erfährt der Zuschauer in Kürze die weitere Entwicklung der Troubles und des Abkommens, an dem Humes und Adams beteiligt waren (Karfreitagsabkommen) und was aus Maura geworden ist.

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